Einen Teil ihrer Arbeitsschwerpunkte haben Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Aktionszentrums 3. Welt (A3W) in Form von Büchern und Broschüren publiziert. Hier die wichtigsten Publikationen:

Gottschlich, Daniela / Rolf, Uwe / Werning, Rainer / Wollek, Elisabeth (Hrsg.) 2008:

Reale Utopien – Perspektiven

für eine friedliche und gerechte Welt

(ISBN 978-3-89438-400-5), Köln

 

 

 

 

 

 

Visionen für eine andere und bessere Welt haben Hochkonjunktur. Sie allein reichen jedoch nicht aus, um einen Bewusstseinswandel herbeizuführen, und erst recht nicht für reale Veränderungen.

 

Vielmehr kommt es darauf an, zwischen der hochkomplexen Gegenwart und einer besseren Zukunft Brücken zu bauen. Es gilt, an die sichtbaren Konflikte anzuknüpfen und überzeugende Lösungsstrategien zu entwickeln. Behandelt werden in dieser Publikation die Themenkomplexe: Solidarische Ökonomie, Nachhaltigkeit, globale Abrüstung, regionale Kooperation und gemeinsame Sicherheit. Der Band vereint Beiträge, die anlässlich des Kongresses „Reale Utopien“ entstanden sind.

Mönkediek, Rainer / Rolf, Uwe (Hrsg.) 2007:

Süßes für Konsumenten –

bittere Last für die Dritte Welt

Der Zuckermarkt und die

Agrarpolitik der EU

(ISBN 978-3-935431-11-8), Belm-Vehrte

 

 

 

 

Diese Publikation ist Teil des vom Verband Entwicklungspolitik Niedersachsen (VEN) initiierten Projektes zur Zuckermarktreform, das in verschiedenen niedersächsischen Städten unter dem Titel „Das Zuckerprojekt – Solidarität im Welthandel“ in den Jahren 2006 und 2007 stattgefunden hat und ein offizielles Projekt für Bildung und nachhaltige Entwicklung der UNESCO war.

 

Die Beiträge dieses Buches behandeln sowohl die internationalen wirtschaftlichen Verflechtungen als auch die Lebensbedingungen der Farmarbeiter und Produzenten im Zuckersektor. Durch die weitere Fokussierung auf die fair gehandelte und Umwelt schonende Zuckerproduktion soll aufgezeigt werden, dass soziale und ökologische Rahmenbedingungen den unmittelbaren Kleinproduzenten in der Dritten Welt adäquate Voraussetzungen geben könnten, mit ihrer Arbeit sowohl ihre Existenz zu sichern als auch ihre Umwelt zu schützen.

Mönkediek, Rainer / Rolf, Uwe (Hrsg.) 2006:

Agrarentwicklung durch Liberalisierung?

Chancen und Risiken der Dritten Welt

im Bereich der Agrarproduktion

(ISBN 3-935431-09-0), Belm-Vehrte

 

 

 

Diese Dokumentation soll ein Bild von der Alltäglichkeit der Agrarproduktion in der Dritten Welt, den internationalen wirtschaftlichen Verflechtungen und den Lebensbedingungen der Farmarbeiter und landwirtschaftlichen Produzenten vermitteln.

 

Wir betrachten die Auswirkungen der Dumpingpreise für Agrarrohstoffe aus armen Entwicklungsländern und das Dumping von Agrarüberschüssen aus den reichen Industrieländern auf die ländliche Bevölkerung in der Dritten Welt. Durch die weitere Fokussierung auf fair gehandelte Produkte soll aufgezeigt werden, dass Menschen in der Dritten Welt, die unsere Lebensmittel herstellen, auch eine adäquate Chance besitzen könnten, mit ihrer Arbeit ihre Existenz zu sichern.

Mönkediek, Rainer / Rolf, Uwe / Stolle, Reinhard (Hrsg.) 2005:

Neue Herausforderungen und Perspektiven

im subsaharischen Afrika

Entwicklungspolitisches Versagen und kommerzielle Interessen

(ISBN 3-935431-05-8), Osnabrück

 

 

 

Diese Publikation resultiert aus einer Veranstaltungsreihe zu entwicklungspolitischen Diskussions- und Problemfeldern in Subsahara Afrika, die vom Aktionszentrum 3. Welt e.V. in Kooperation mit der AIDS-Hilfe Osnabrück, den Osnabrücker Regionalgruppen von amnesty international und attac sowie der Volkshochschule und der Gewerkschaft von April bis Oktober 2004 durchgeführt wurde. In der Vortragsreihe sind die westlichen Sichtweisen und Lösungsvorschläge für die Probleme Afrikas aufgezeigt worden.

 

In den verschiedenen Vorträgen und Diskussionen wurde deutlich, inwieweit Lösungsvorschläge versteckte Großmachtgelüste enthalten und eine vermeintlich überlegene westliche Herrschaft legitimieren. Kolonialismus und Globalisierung wurden von den Verantwortlichen nie mit kommerziellen oder geopolitischen Kalkülen begründet, und es sollte nicht um die Eroberung von Land, Ressourcenausbeutung oder um die Vermehrung des Reichtums der Industrieländer gehen. Vielmehr steht die Verringerung von Armut und Benachteiligung sowie der Ausbau von Infrastruktur in der Dritten Welt im Vordergrund, zumindest in den Verlautbarungen. Warum zählt Subsahara-Afrika trotz jahrzehntelanger  Entwicklungszusammenarbeit (EZ) heute zur ärmsten Region der Dritten Welt?

Dom, Theodoric / Müller, Ludger /

Rolf, Uwe (Hrsg.) 2003:

Miteinander Leben.

Kulturelle Vielfalt in Osnabrück

(ISBN 3-935431-51-1), Osnabrück

 

 

 

 

Mit dieser Publikation werben wir für Verständnis und Respekt gegenüber allen aus der Fremde zu uns gekommenen Menschen, um Diskriminierungen gegenüber MigrantInnen und Flüchtlingen entgegen zu wirken. Die Länderberichte beschreiben die soziale, politische, wirtschaftliche und menschenrechtliche Situation in den jeweiligen Herkunftsregionen. Sie sollen die Migrations- und Fluchtursachen verständlich machen und die Frage beantworten, warum Menschen ihre Heimat verlassen. Die länderspezifischen Beiträge zur Begegnungskunde sollen dazu beitragen, Tabuthemen und Empfindlichkeiten aber auch Feier- und Gedenktage anderer Regionen und Kulturen kennen zu lernen, um den respektvollen Umgang miteinander zu erleichtern.

Aktionszentrum 3. Welt (Hrsg.) 1997:

Kommunale Entwicklungszusammenarbeit in Osnabrück – Erfahrungen und Perspektiven

Osnabrück


 

 

 

 

In dieser Publikation werden die unterschiedlichen Tätigkeitsfelder des A3W beschrieben, in denen die Zusammenhänge von globalen Auswirkungen kommunaler Entwicklung thematisiert werden. Schon damals haben wir die zunehmenden Umweltbelastungen und sozialen Ungleichheiten thematisiert und den Beitritt Osnabrücks zum „Klima-Bündnis“ sowie die Einrichtung des „Runden Tisches CO2-Reduzierung“ unterstützt.