Lutz van Dijk

„Jüdische Leben“

Berichte aus 4000 Jahren

 

Lesung/Buchvorstellung

 

Am 8. September 2021 kommt Lutz van Dijk mit seinem Buch Jüdische Leben. Berichte aus 4.000 Jahren, das im September bei der Büchergilde erscheint, nach Osnabrück ins Felix-Nussbaum-Haus.

Lutz van Dijk wurde 1955 in Berlin geboren. Er war mehrere Jahre Lehrer an einer Sonderschule in Hamburg. Nach einem Zweitstudium (u. a. in Israel) und der Promotion zum Dr. phil. war er in der Lehrerausbildung und im Anne-Frank-Haus in Amsterdam tätig. Seine Jugend- und Sachbücher wurden in mehrere Sprachen übersetzt und erhielten verschiedene Preise. Seit 2001 arbeitet Lutz van Dijk für die Stiftung HOKISA (Homes for Kids in South Africa), die sich für AIDS-Waisenkinder in Südafrika einsetzt. Er lebt in Amsterdam und Kapstadt.

In Osnabrück ist Lutz van Dijk kein Unbekannter.  Er hat in der Hasestadt schon viele Schulen besucht, Lesungen und Vorträge gehalten.  Und jedes Mal konnte er als Sympathieträger alle begeistern und nachdenklich machen. Lutz van Dijks Veranstaltungen sind bekannt für seinen mitreißenden Vortrag und seine eindringlichen Schilderungen. Dieses Mal kommt er nicht alleine, sondern bringt als Zeitzeugin Rozette Kats mit.

Sie überlebte als „verstecktes Kind“ den Nationalsozialismus und Ihre Eltern wurden in Ausschwitz ermordet. Rozette Kats selbst wuchs bei Pflegeeltern auf und erfuhr mit sechs Jahren von ihrer Herkunft und ihren jüdischen Eltern. Auf dem Bucheinband ist sie die Frau mit ihrem Kinderbild in der Hand.   

Auch der aktuelle Israel-Palästina-Konflikt und der Antisemitismus in Deutschland werden Schwerpunktthemen des Abends sein.

  • Wann: Mittwoch, 08.09.2021
  • Um: 19:30 Uhr
  • Wo: Felix-Nussbaum-Haus (Museumsquartier Osnabrück)
  • Eintritt: 6 € / ermäßigt 5 €

 

Aufgrund der Corona-Auflagen ist die Anzahl der Teilnehmenden begrenzt. Eine Anmeldung ist notwendig.  Anmeldungen bitte unter: aktion3welt-osnabrueck@t-online.de 

 

Veranstalter: Aktionszentrum 3. Welt (A3W) in Zusammenarbeit mit dem Büro für Friedenskultur der Stadt Osnabrück, dem Verein Niedersächsischer Bildungsinitiativen (VNB) und den Altstädter Bücherstuben.